Gurdjieff Heute

Informationen zu Gurdjieff, J. G. Bennett und Seminaren von Bruno Martin

11. – 13. Januar 2019

Gurdjieffs geistiger Geburtstag

Südergellersen

„Traditionell“ feiern wir Gurdjieffs Geburtstag am 13. Januar – weil dieses Datum dem alten russischen Neujahrsfest entspricht (Zeitdifferenz zwischen julianischem und gregorianischen Kalender) und niemand sein Geburtsdatum kennt. Am 29. Oktober sind es 70 Jahre her, dass Gurdjieff gestorben ist. Nach seiner Lehre auch ein Grund zu feiern, weil er da in die geistigen Sphären aufgestiegen ist und uns eine Menge an bedeutenden Ideen und Praktiken hinterlassen hat.

Ein guter Grund ist es auch, eine Bestandsaufnahme zu machen: Was ist das Bedeutende an seinen Ideen und Methoden? Was kann diese Arbeit in uns und außerhalb von uns bewirken?

In der Jetzt-Zeit, in der alles immer schneller gehen und sein muss, zeigt Gurdjieffs Methode für jede und jeden, die sich einige Zeit darauf einlassen, dass die Transformation des ganzen Menschen keine Schnellbahn ist, sondern ein kurvenreicher Weg. Einen Weg zu gehen braucht Zeit, und der spirituelle Weg dauert ein Leben lang, er ist ein Lebensweg.

Gurdjieff’s Lehre ist immer noch lebendig und weder statisch noch dogmatisch. Er hat ein spirituelles Grundgerüst entwickelt auf dem wir unserem heutigen Leben entsprechend aufbauen können. Kreative Menschen wie John G. Bennett und einige seiner Schüler, haben diese Lehre durch ihre jahrelange geistig-praktische Arbeit weiterentwickelt. Wir konnten im Tun neue Erkenntnisse gewinnen, vieles wurde dem Verständnis der heutigen Menschen angepasst, ohne die Essenz der Lehre zu verändern.

Es ist auch eine Freude zu erleben, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht nur Bücher von oder über Gurdjieff lesen, sondern die auch heute noch die praktischen Elemente von Gurdjieffs Lehre erfahren wollen als Stärkung auf ihrem geistigen Lebensweg. Dazu gehören vor allem die inneren Übungen, mit dem Ziel der Energietransformation und der Stabilisierung und dem Wachstum des inneren Seins. Und es gibt die „Bewegungsübungen“, die choreografierten Tänze, die Gurdjieff entwickelt hat und wesentliche Elemente unseres Seins ansprechen und bei der Entfaltung des eigenens Seins starke Anstöße geben können.

Was ist das Besondere an dieser praktischen Seite von Gurdjieffs Lehre? Was ist bleibend, was muss neu gedacht werden?

Dieses Seminar öffnet Räume, um sich über viele Aspekte von G’s Lehre ausführlich auszutauschen und auch zu hinterfragen: Was kann ich nachvollziehen, was habe ich bereits erfahren, welche Ideen sind mir nicht zugänglich?

Dieser Austausch im Kreis von Menschen „auf der Suche nach dem Wunderbaren“ ist wichtig, weil er es unterstützen kann, wichtige Aspekte dieser Arbeit gewissermaßen am „eigenen Leibe“ zu erfahren.

In diesem Seminar werden wir uns intensiv mit verschiedenen Methoden beschäftigen: inneren Übungen, Wahrnehmungsübungen, Aufmerksamkeitstraining, den Movements, ausführlichen Gesprächen, Lesungen aus Schriften von Gurdjieff. Die rituelle Mahlzeit zu Gurdjieffs Geburtstag mit den Toast auf die „Idioten“ u. v. m. wird mit allen Sinnen eine Ehrung seines und auch unseres Lebens sein.

Zeit: Freitag 11. Januar ab 16-17 Uhr bis Sonntag 13. Januar 15 Uhr.

Ort: Südergellersen, Auf der Höhe 10

Seminargebühr: 180,- Euro

Hauskosten und Verpflegung: 70 Euro

Anzahlung Euro 100,-, Konto wird bei Anmeldung mitgeteilt.

Freitags gibt es gute Busverbindungen nach Südergellersen.

Übernachtung in Mehrbettzimmern.

Anmeldung über das Kontaktformular.

 

22. – 24. März 2019

Südergellersen

Energiequellen für das innere Wachstum

 


Wer sich mit Gurdjieffs Lehre beschäftigt hat, weiß von den »drei Arten der Nahrung«: Die Nahrung zum Erhalt des Körpers, der Atem und die Wahrnehmung. Die Natur gibt uns die Nahrung für unseren Körper. Ohne die Luft kann der Körper weder existieren, noch die Nahrung transformieren. Die Luft ist auch ein Träger einer „feineren Substanz“, der Lebensenergie. Die Menschen und ihre Kultur – und die eigene Empfänglichkeit für das „Wunderbare“ in und außerhalb von uns geben uns Nahrung für unser Wesen, unseren persönlichen Geist. Und wir bekommen auch eine spirituelle Nahrung oder »Nahrung für die Seele« von einer geistigen Quelle. Wir können uns nur von diesen Nahrungsarten ernähren, wenn wir in der Lage sind, einen eigenen Anteil dazu beitragen. Dieser Beitrag geschieht durch bewusste „Arbeit“, deren wichtigster Aspekt die Transformation der Energien ist, die wir aufnehmen und in eine „höhere“ Energiequalität umwandeln.

In diesem Seminar werden wir daran arbeiten, durch eigene Beobachtungen zu ergründen und wahrzunehmen, was in uns geschieht, wenn wir bewusst und mit Absicht an dieser Transformation arbeiten.

Movements, innere Übungen, Wahrnehmungs- und Selbstbeobachtungsübungen, Atemübungen, Gespräche, die rituelle Mahlzeit und vieles mehr werden dazu beitragen, die inneren Welten ins uns auf eine „höhere Schwingungsebene“ zu bringen, um unseren Wesenskern weiter wachsen zu lassen.

Die Movements werden von Maja Möser angeleitet.

Zeit: Freitag 22. März ab 16-17 Uhr bis Sonntag 24. März 15 Uhr.

Ort: Südergellersen, Auf der Höhe 10

Seminargebühr: 190,- Euro

Hauskosten und Verpflegung: 70 Euro

Anzahlung Euro 100,-, Konto wird bei Anmeldung mitgeteilt.

Freitags gibt es gute Busverbindungen nach Südergellersen.

Übernachtung in Mehrbettzimmern.

Anmeldung über das Kontaktformular.

5. – 6. April 2019

17.- 18. Mai 2019

München

Gurdjieff-Movements – Selbsterfahrung durch Bewegung

 


Der spirituelle Lebenslehrer G. I. Gurdjieff (1866-1949) entwickelte im Zusammenhang mit seiner Methode der bewussten „harmonischen Entwicklung des Menschen“ auch entsprechende Tanzchoreografien, um damit die angestrebte Wachheit und Zentrierung zu fördern. Die von Gurdjieff inspirierte, berührende Musik zusammen mit den Bewegungsformen führen Körperwahrnehmung, Gefühlserleben und Denkmuster zusammen. Die Movements ermöglichen eine ganzheitliche Erfahrung von sich selbst. Sie können auch das bewusste Zusammenwirken einer Gemeinschaft vertiefen und festigen.

Alle Tänze Gurdjieffs verlangen und fördern bewusste Ausdauer, Absicht, Aufmerksamkeit. Diese Qualitäten können zu einer Brücke werden, welche das Feld des Lebens mit dem Feld des Bewusstseins verbindet.

Das Lernen der Tanzchoreografien ist eingebunden in innere Energie-Übungen und Wahrnehmungsübungen. Die Erfahrungen werden durch Gespräche in der Gruppe ausgetauscht und vertieft. Der Zusammenhang mit der dahinter liegenden Lebensphilosophie wird ebenfalls besprochen.

Zeit: 5. April, 6. April 2019

Folgetermin: 17. Mai, 18. Mai 2019

Jeweils mit Live-Klavier-Begleitung von Christian Alf.

Ort: München, Georgenstraße 38, Hinterhof

Beginn: Freitag 19 – 22 Uhr, Samstag 9 – 18 Uhr.

Übernachtung ggf. selbst organisieren. Essen in nahegelegenen Restaurants.

Seminargebühr 170 €, bei der Buchung von beiden Seminaren 20 € Rabatt.

Anmeldung über Nicole Eschmann: n.eschmann@web.de oder www.Schmerzfrei-werden-heilpraxis.de

7. – 10. Juni 2019

Südergellersen – Pfingstseminar

Bin ich Körper, bin ich Seele, bin ich Geist?

Spurensuche nach Erkenntnis.

 

Gemälde „Drei ist Eins“ von Nana Nauwald – siehe auch www.visionary-art.de

Vielfältig wie die spirituellen Weltanschauungen sind auch die Zuordnungen von Körper, Seele, Geist. In fast allen westlichen „esoterischen“ Lehren wird von der Dreiteilung des Menschen in Körper, Seele, Geist gesprochen. Bei den Anthroposophen und Theosophen gibt es z. B. auch noch eine Unterteilung in sieben „Körper“, die bei Gurdjieff (in den Gesprächen mit Ouspensky) „sieben Zentren“ genannt werden. In seinem Hauptwerk „Beelzebubs Erzählungen“ spricht er allerdings nur von einem natürlichen, „materiellem“ Körper, dem zweiten Seinskörper oder Energiekörper, den er „Kesdjan-Körper“ nennt, und dem höheren Seinskörper, der individuellen Seele, das „Gefäß“ des „wirklichen Ichs“.

Alles interessante Konzepte – doch können wir selbst diese Unterscheidung erfahren? Gibt es eine Möglichkeit, den eigenen „Energiekörper“, den individuellen Geist oder die „Seele“ wahrzunehmen?

Ein riesiges Bündel an Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind.

In diesem Seminar werden wir gemeinsam versuchen, mehr Klarheit über die jeweils eigene Vorstellung zu gewinnen, um so zu einem tieferen Verstehen und Empfinden von Gurdjieffs Ansicht zu gelangen.

Movements, innere Übungen, Wahrnehmungs- und Selbstbeobachtungsübungen, Gespräche, die rituelle Mahlzeit können dazu beitragen, die Erfahrung mit der Dreiheit des Seins zu vertiefen.

Zeit: Freitag 7. Juni ab 18 Uhr bis Montag 10. Juni bis 15 Uhr.

Ort: Südergellersen, Auf der Höhe 10

Seminargebühr: 230,- Euro

Hauskosten und Verpflegung: 80 Euro

Anzahlung Euro 100,-, Konto wird bei Anmeldung mitgeteilt.

Freitags gibt es gute Busverbindungen nach Südergellersen.

Übernachtung in Mehrbettzimmern.

Anmeldung über das Kontaktformular.